Werkzeugtruhe die Zweite

Da ich beim Bau der ersten Werkzeugtruhe auf den Geschmack gekommen bin, habe ich eine weitere Trhue gebaut. Diesmal aber in den Wintermonaten nicht für unser Wohnzimmer sondern für unseren Flur. Somit ist weiteres Werkeug vor dem Wetter geschützt. Beim Bau wollte ich auf Beschläge aus Metall, so weit es geht, verzichten. Die Schublade sollte sich nicht von selber öffnen und der Deckel durch sein Eigengewicht selber schließen. Es sollten Spannmöglichkeiten vorhanden sein und auch das Anlegen von Werstücken zur Weiterverarbeitung möglich sein. Dazu ist vor der Truhe ein Eichenbrett angebracht, dass zum Spannen wie in einer Vorderzange genutzt werden kann. Oben im Deckel ist ein 5 mm tiefer Absatz, in dem eine Bestoßlade sicher eingesetzt werden kann.Somit ist auch das Arbeiten an einem Anschlag möglich. Bei kleinen Arbeiten hat man so eine mobile Werkbank, die auch noch das Werkzeug das gerade gebraucht wird mit sich führt. Auf den Griffen der Schublade können die Werkstücke auch noch vor dem Verrutschen gesichert werden. Somit erhält man zusätzliche Stabilität. Um auch noch einen Anschlag für die Säge oder den Hobel zu haben, ist die Bestoßlade an Dr rechten Seite abgesetzt. Die Schublade wird durch einen Riegel aus Holz in Position gehalten.

Benötigte Zeit

100 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • AHD, Kreissäge Drechselbank und Handwerkzeuge

Verwendete Materialien

  • Eiche, Schwarzeiche, Nussbaum, Ahorn und Anigre

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
Mehr Erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

21.06.2015

Sehr schöne Arbeit! Gefällt mir sehr gut. Fünf Sterne

Kommentar verfassen