Freihand Holzschale

Zu Schade für den Kamin: Diese Astgabel einer mir nicht bekannten Holzart, ist das Ausgangsmaterial für eine geschwungene Schale. Die Astgabel sollte sich in der Form der Schale wiederspiegeln. Im ersten Arbeitsschritt wurde die Unterseite der Schale mit Hilfe von Stechbeitel und Rauhbankhobel begradigt. Dieses Stück Holz entpuppte sich als Langfaserig und sehr hart. Im nächsten Arbeitsschritt habe ich mit Hilfe einer Standbohrmaschine die Schale ausgebohrt. Mit einem Runden Stechbeitel wurde nun von Außen nach Innen die Schale ausgehöhlt und anschließend innen grob verschliffen. Auf der Bandsäge wurde dann die Schale entsprechend der Innenseite abgeschrägt. Mit Hilfe eines Bandschleifers die Ränder der Innenform grob angepasst und gerundet. Anschließend Schleifen mit Schwingschleifer und Schleifklotz bis zur endgültigen Form. In weiteren Arbeitsschritten erfolgte eine Feinschliff bis Körnung 1200. Mit Antikwachs wurde die Schale abgerieben und poliert. Liebe Leser der Lesergalerie: Wenn Sie wissen, von welcher Baumart das Holz stammt, wäre ich für eine Info sehr dankbar.

Benötigte Zeit

9 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Standbohrmaschine, 10 mm Bohrer, Tischkreissäge, Bandsäge, Rauhbankhobel, Schwingschleifer, Bandschleifer, Stechbeitel, Holzhammer, Schleifpapier, weicher Schleifklotz

Verwendete Materialien

  • Astgabel Holz
  • Antikwachs

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Kommentare

28.04.2016

Hallo, die Schale ist wunderschön. Ich mach auch viel mit Astgabel, da darin eine wunderbare "Zeichnung" verborgen ist. Ich vermute, dass es sich um Heinbuche (ein Haselgehölz) handelt. Es ist eines der härtesten einheimischen Hölzer überhaupt. Gruß Clemens

29.04.2016

Hallo Clemens, vielen Dank für den Tipp. Ich habe daraufhin nochmal gegoogelt und nach Bildern der Rinde geschaut. Es könnte wirklich die Hainbuche sein. Tolles Holz. Ich habe noch einen kurzen Ast und noch eine Astgabel. Gruß Hans

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