Aufsatzzange

Hier meine Version der Aufsatzzange: Um zu verhindern, dass beim Spannen mit Bankhaken der Spannbacken kippen kann, habe ich ein Führungsrohr eingebaut. Dieses stützt sich auf der Spindel ab. Die Flanschmutter ist am Zwischenlager befestigt. Die Spindel wird dem Handrad gedreht. Der Vorteil dieser Variante: Öffnungsweite bis 125 mm; beim Spannen mit kleiner Öffnungsweite stört die Spindel nicht, da sie ja nicht vorsteht.

Benötigte Zeit

15 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Kreissäge
  • Tauchsäge
  • Bohrmaschine
  • Hobel

Verwendete Materialien

  • Leimholz Buche
  • Trapezgewindespindel Tr 20x4
  • Flanschmuttern Tr 20x4
  • Klemmring
  • Speichen-Handrad
  • Kugelknopf
  • Flachdübel
  • Schrauben

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
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Kommentare

19.01.2017

Hallo, Ihre Lösung gefällt mir gut, v.a. die Idee mit Führungsrohr und Flanschmutter machen einen Nachbau überlegenswert. Woher haben Sie die Teile bezogen? Grüße in die Leserrunde Wolfgang

19.01.2017

Handräder, Spindel (1m lang), Flanschmuttern und Kugelknöpfe habe ich mir von Fa. Mädler liefern lassen. Zwei Spindeln auf Länge gesägt und Zapfen für das dann aufgeklebte Handrad angedreht. Der Klemmring ist eigene Herstellung. Das Führungsrohr ist ein Stück Präzisionsstahlrohr mit Aussendurchmesser 25 mm und 2,5 mm Wandung -> ergibt Innendurchmesser 20 für die Spindel Tr 20x4. Den Innendurchmesser des Führungsrohres habe ich aber mit einer Handreibahle etwas nachgerieben.

19.01.2017

Hallo, Als erstes sei gesagt, dass es sehr schön verarbeitet ist. Ich habe eine ähnliche konstruktion vor stehe aber vor dem problem wie sich die zange wieder öffnet durchs aufdrehen ohne dass ich immer denn spannklotz per hand zurück ziehen muss. Hast du dafür schon eine lösung gefunden? Mfg stefan

19.01.2017

Ich denk da an ein kugellager mit flansch. Wobei ich mir nicht sicher bin ob es dem druck stand hält

20.01.2017

Hallo Stefan, wenn Du den Spannklotz mit den Spindeln zurückziehen willst, müssen die beiden Spindeln relativ synchron bedien werden. Aus diesem Grund habe ich diese Möglichkeit, in Verbindung mit meiner Variante mit Führungsrohren, nicht verwendet. Kugellager, die den aufgebrachten Druck aushalten, wären aber kein Problem. Nimmt man entsprechende Flanschlager, würden diese bis zu einem gewissen Grad ein verkanten ausgleichen, dann hast Du aber auch in der Senkrechten ein Verkippen beim Spannen mit den Bankhaken. Ich werden mir in der Mitte des Spannklotzes übrigens noch einen Griff montieren, damit ich diesen auch mit nur einer Hand vor und zurück schieben kann. Dass ich den Spannklotz nämlich immer mit beiden Händen bewegen muss, stört mch auch etwas. Denn meistens hat man in der einem Hand doch das Werkstück, welchen eingespannt werden soll. Gruß Wolfgang Tesch

21.01.2017

Hallo wolfgang, Danke dir vielmals für die schnelle antwort. Siehste an das problem mit dem senkrecht kanten hab ich gar nicht gedacht. Danke. Ich glaub es wird bei mir dann wohl auch bei der manuelen technik bleiben bis mir ne vernünftige alternative einfällt. Aber noch mal gefällt mir sehr gut deine version. Mfg stefan.

21.01.2017

Hallo wolfgang, Danke dir vielmals für die schnelle antwort. Siehste an das problem mit dem senkrecht kanten hab ich gar nicht gedacht. Danke. Ich glaub es wird bei mir dann wohl auch bei der manuelen technik bleiben bis mir ne vernünftige alternative einfällt. Aber noch mal gefällt mir sehr gut deine version. Mfg stefan.

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