3 Fliegen auf einen Streich

Bei meinem ersten von A-Z selber geplanten und durchgezogenen Projekt verfolgte ich drei Ziele: 1. möglichst viel praktische Erfahrung sammeln im Umgang mit verschiedenen Maschinen 2. optimale Resteverwertung 3. einen ansehnlichen Pflanztopf für eine Palme bauen Von Bekannten und Verwandten erhielt ich die Reststücke vom Terrassenbau (WPC-Bretter sowie Douglasien-Unterkonstruktionsholz), somit mussten lediglich die Schrauben und Räder zugekauft werden. Begonnen habe ich mit dem Ablängen der Bretter für die Seitenwände sowie den Abschlussbalken oben und unten, wofür die Tauchkreissäge zum Einsatz kam. Danach habe ich die Douglasien-Balken mittig in der Dicke der WPC-Bretter mit der Oberfräse eingenutet, so dass ich diese oben und unten einschieben und mit Schlosserschrauben und Kopfmuttern befestigen konnte. Sämtliche Seitenteile sind auf Gehrung geschnitten und mit Metallwinkeln verbunden. Letztlich wird nun die ganze Konstruktion inwendig noch mit Teichfolie ausgekleidet, so dass die Feuchtigkeit dem Material nichts anhaben kann. Als grösstes Hinderniss stellte sich die fehlende Werkbank heraus. Sämtliche Teile mussten auf klapprigen und billigen Baumarkt-Böcken bearbeitet werden. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, einen Werkbank als eines meiner nächsten Projekte anzugehen.

Benötigte Zeit

6 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Tauchsäge
  • Führungsschiene
  • Oberfräse
  • Akkuschrauber
  • Handsäge
  • Standbohrmaschine

Verwendete Materialien

  • WPC-Terrassendielen (Wood-Plastic-Composite)
  • Douglasien-Terrassenunterkonstruktionsholz
  • Schlosserschrauben M6 mit Kopfmuttern
  • Gelenkräder

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
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