Noch ’ne Variante

Dieses Mal für Leute vom Bau. Der Hammerkopf ist aus Zement gegossen. Die Schraube für den Hammerstiel wird gleich mit eingegossen. Beim Abbinden ab und zu vor- und zurückdrehen, damit sie nicht festklebt. Das Durchhärten des Kopfes dauert je nach Mischung bis zu vier Tage. Aber selbst mit dem verwendeten Rest Verlaufsmasse gab es schon nach zwei Tagen keinen Bruch mehr. Im Stiel steckt wieder ein S8 Dübel. Weil es in einem Fall den Hammerstiel gesprengt hat, diesen geklebt und mit einer Wurstschnurbandage verstärkt. So wie man früher die Griffe von Federball- oder Tischtennisschlägern umwickelt hat. Die Hammerköpfe werden noch mit einer transparenten Zementbodenbeschichtung "lackiert". Nachtrag: Weil es vorkommen konnte, dass der Hammerkopf beim Anziehen der Schraube brach, eine Hülse in der Länge des Innendurchmessers mit eingegossen.

Benötigte Zeit

0 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • • Drechselbank zum Anbohren des Hammerstiels für den Dübel und wenn man Stiele selbst herstellen will.
  • Tipp: Die Hanfschnur naß um den Stiel wickeln und antrocknen lassen. Erst danach Kleber oder Lack auftragen.

Verwendete Materialien

  • • Zementmischung
  • • Gießformen aus Kartonröhren
  • • Schrauben 4x80mm
  • • Schraubenrosette
  • • Hanfschnur (Wurstschnur aus der ZG)
  • • etwas Holzleim zum Fixieren der Schnur. Dazu diese nach dem Verknoten von Schnuranfang und -ende damit betupfen.
  • • Hammerstiele, möglichst die Maurerhammerform
  • • Kunststoffrohr 8mm, oben als Hülse bezeichnet

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Kommentare

09.12.2018

Eine wirklich saugute Idee! Lieben Dank für die Infos. Werde ich mal nachmachen.

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