Lesergalerie Tischlern
Dopelbett Welle
Maße aussen: 215 X 196 cm Wangenstärke: 3,5 cm Eigenentwurf ohne Vorlage; lediglich die Welle in Form einer Sinuskurve war Inspiration und Formgebend. Die Eckverbindungen mit den Fingerzinken und den Aufbau mit den Seitenwangen hatte ich schon zuvor in anderen Beiträgen beschrieben. Eine Herausforderung und Neuland für mich war das Kopfteil. Hier eine kurze Beschreibung des Aufbaus: einelanggezogene Sinuskurve wird auf eine MDF-Platte übertragen und ausgeschnitten, so entsteht dann eine Kopiervorlage. Mit Oberfräse + Kopierring wird eine Nut (7,5 mm) eingefräst. Entlang der Nut erfolgt ein Trennungsschnitt mit der Bandsäge. Dann kommt ein Bündigfräser zum Einsatz und begradigt die Flächen. Es werden dann Furnierstreifen in einer Länge von ca. 2.10 m und 4 cm Breite vorbereitet, eingeleimt und mit o.a. Teilen verpresst. Wichtig dabei ist, daß man in der Summe der Furnierlagen wieder auf den Durchmesser des verwendeten Fräsers (hier 7,5 mm) kommen muß. Nach dem Trocknen des Leimes wird der Überstand mit dem Handhobel begradigt. Dieser Vorgang wird dann mehrfach wiederholt (Sinus-Schablone dabei versetzt auflegen). Damit sich das Koppfteil nicht verzieht, habe ich 3 Gratnuten eingefräst. Das Kopfteil steht in einem 80° Winkel zum Korpus.
- Kirschholz aus heimischen Bestand, mehrere Jahre bei mir gelagert
- Furnier: Nußbaum, Ahorn, Mahaghoni
- Kreissäge, Hobelmaschine, Oberfräse, Bandsäge, Schwingschleifer, Handwerkzeug
Schubladen und Türen
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