Wohnzimmerschrank zur vielfältigen Nutzung (Teil I)

Gesucht wurde ein Schrank für einen Wohnraum, der die verschiedenen Wünsche mehrerer Generationen erfüllen sollte. Geschirr, Lieblingsbücher, Laptop und auch nicht dekoratives Aktenmaterial sollten verstaut werden. Er sollte leicht und ein wenig romatisch sein, viel Glas sollte die Orientierung in der geforderten verschiedenartigen Nutzung erleichtern und gleichzeitig dekorative Akzente setzen. Trotz der Maße: L = 4,05 m, H = 2,70 m, T = 0,44 m, war Leichtigkeit ein erklärtes Gestaltungsziel. Im Internet, unter alten Baumaterialien wurde ein Angebot über drei doppelflügelige alte Fenster mit Stichbögen, schönen alten Beschlägen und diversen Farbanstrichen gefunden. Das war schon mal die Idee, wie die Schranktüren aussehen konnten. Mit kleinen handlichen Maschinen (Hobel, Säge, Fräse) wurden aus Eichenholz alle Einzelteile gefertigt. Die Fenster wurden abgelaugt, die Beschläge funktionstüchtig gemacht. Für die Rückwand des Schrankes wurde im Baumarkt Holzpaneele aus Nadelholz gekauft, die nur eine weiße Holzlasur erhielt. Alle anderen Holzteile wurden gelaugt, gebürstet, gekalkt (mit weißem Holzwachs). Somit entstand eine facettenreiche Farbgestaltung mit einem nebligen zarten Hauch in den Tönen Lila-Grau-Weiß. Eine besondere Herausforderung bestand darin, die alten Glasscheiben zu erhalten, da diese uneben mit kleinsten Lufteinschlüssen im bestimmten Blickwinkel des Betrachters diesen auf ihre Art bezaubern konnten.....

Benötigte Zeit

0 Stunden

Verwendetes Werkzeug

Verwendete Materialien

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
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