Permanenter Luftreiniger

Ihr kennt das bestimmt. Man schiebt ein Projekt ewige Zeiten vor sich her, weil anscheinend andere höhere Prioritäten haben. Doch jetzt war es soweit -Ich habe nun endlich meinen "permanenten" Luftreiniger gebaut. Wer sich regelmäßig oder oft in seiner Werkstatt aufhält, sollte sich Gedanken darüber machen. Ich rede nicht von Säge- oder Hobelspäne, sondern von einem fast unsichtbaren Nebenprodukt den Feinstaub. Natürlich ziehen sich die meisten, wie auch ich, bei sog. Schleiforgien mit der Schleifmaschine eine Staubmaske auf. Wenn man allerdings nur einmal kurz mit dem Schleifpapier über die Kanten fahren will, wird der Griff zur Staubmaske oftmals einfach unterschlagen. Nicht jede Maschine hat eine Absaugung. Diejenigen mit Absaugung lassen jedoch genug Feinstaub in unserer Umgebung übrig. Es gibt für dieses Problem Staubfilteranlagen, die man bei mehreren Herstellern ab 500 Euronen aufwärts erwerben kann. Da ich schon einen "mobilen" Luftreiniger in meiner Werkstatt betreibe, dieser allerdings seinen festen Platz auf dem Deku-Sägentisch gefunden hat, kam in mir der Wunsch auf einen "permanenten" Luftreiniger für die gesamte Werkstatt fest zu installieren. Die Optionen waren für mich: Der Lüfter soll leise sein und kein unangenehmes Geräusch erzeugen. Zudem soll er unter die Decke montiert werden und eine geringe Bauhöhe haben da die Decke niedrig ist. Der Filter soll einfach zu reinigen sein.Dazu habe ich wieder einen Faltenfilter mit einem Pollenvlies verwendet. Ich möchte ihn einschalten wenn ich die Werkstatt betrete und erst wieder beim Verlassen abschalten. Er soll effizient sein. Ja und kosten soll er auch nichts :-) . Seht her hier ist das Ergebnis. LG Holzpaul - der mit dem Holz tanzt

Benötigte Zeit

8 Stunden

Verwendetes Werkzeug

Verwendete Materialien

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
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Kommentare

02.08.2018

Hallo Paul, den gleichen Lüfter verwende ich als Fensterventilator (ins Kellerfenster eingebaut). Was mich wundert: Du setzt den Filter vor den Lüfter. Leicht zu reinigen, aber was ist mit dem Luftstrom/-zug? Wird der durch das vorgeschaltete Filter nicht zu stark "gebremst" und verringert dadurch die Wirkung? Ansonsten gefällt mir Deine Lösung sehr gut, weil ich mir wegen der Bauhöhe bei nur 205cm Raumhöhe auch Gedanken machen muss. Gruß in die Leserrunde Wolfgang

02.08.2018

Hallo Wolfgang, leider kann man hier keine Videos hochladen. Hier ein kleiner Leistungstest auf Youtube: https://youtu.be/RvC2eSW-CWc viel Spass beim Anschauen. LG Paul

03.08.2018

Guten Morgen Paul, eben das Video gesehen. Donnerwetter, hätte ich nicht gedacht. Es wäre mal interessant zu sehen, wie die Luft angesaugt wird. Mit einer Nebelmaschine, notfalls einer Gitanes oder Gauloises (Roth-Händle gibt's nimmer) könnte man die Strömung sichtbar machen, evtl. geht es auch mit ein paar Teelichtern. Habe inzwischen sechs 100er-Rohrventilatoren besorgt und hoffe, dass ich bei der Bauhöhe unter 12,5 cm bleibe. Werde Ph. Zehnders Entwurf nachbauen (http://www.homeworkshop.ch/staubfilter_e.html). Ursprünglich an PC-Lüfter gedacht, von denen man z.B. 16 Stück —wie in Deinem Entwurf— liegend anordnen könnte. Damit müsste man sogar unter 10cm Bauhöhe kommen. Gruß in die Leserrunde Wolfgang

03.08.2018

Hallo Paul, schönes Teil aber wie ist das wenn Du den Ventilator ausstellst rieselt nicht dann der lose Staub wieder zurück in die Werkstatt? Ich habe mir einen extra mit Staubraum gebaut und es liegt immer eine Handvoll Staub darin?? Werde mal meine Faulheit überwinden und meinen auch einstellen Gruß Uwe

03.08.2018

Hallo Uwe, eigentlich rieselt nur Staub herunter wenn man an das Gitter klopft. Vorraussetzung für den Betrieb ist es das man den Filter ab und zu mit dem Werkstattsauger absaugt. LG Paul

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