Tritthocker für die Werkstatt

Bei dem Hausbau hatte ich einen grossen 2-stufigen Tritt mit Schalungstafel-Reste angefertigt. Die sind praktisch und sehr stabil und beim Bau für jeden Zweck zu gebrauchen. Nun brauchte ich diesen Tritt immer in der Werkstatt, aber leider wird der Platz immer knapper und so entschied ich mich aus Restholz einen klappbaren Tritthocker zu fabrizieren. Aus 20-mm-Brettern, die für den Möbelbau nicht zu gebrauchen sind, schuf ich mir den Tritt. Er ist sehr stabil und mit seiner Höhe von 53 cm kann ich ihn an der Hobelbank sehr gut als Sitz für repetitive Arbeiten, z.B. am Bohrständer gebrauchen. Da ich jede Ecke bis zur Decke ausnutze, braucht es ihn aber auch als Tritt und vielfach ist es auch noch eine zusätzliche Ablage für z. B. einen Systeiner einer Maschine, die im Gebrauch ist. Masse: Länge 50 cm, Höhe 53 cm. Bretter oben 50 x 11 cm mit einem Zwischenraum von 1 cm. Griffmulde 10 x 2 cm. Ein einfaches Scharnierpaar Breite 20 mm verbindet die beiden Teile. Breite unten 48 cm, 1. Tritt auf Höhe 26 cm. Diese Tritte wurden 5 mm in die senkrechten Elemente eingefräst und das ganze mit Dominodübeln verleimt. Die Scherenscharniere stammen von einem ausrangierten Klappbock.

Benötigte Zeit

5 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Hobelmaschine, Fräse, Oberfräse, Dominofräse

Verwendete Materialien

  • Restholz (in diesem Falle Birnbaumresten)
  • 2 Scharniere 20 x 50 mm, 2 Scherenscharniere

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