Schatulle aus Riegelahorn und Mahagoni

Jahrelang lag ein wunderschönes Stück Riegelahorn, welches ich einst zum Geburtstag, glaube ich, geschenkt bekommen hatte, in meiner Werkstatt, und immer war es mir zu schade für ein Projekt. Aber dann näherte sich der 80ste Geburtstag meines Taufpaten, der von Beruf Schreiner ist, und dem wollte ich ein bißchen imponieren. Also nahm ich endlich das Ahornfiletstück aus dem Regal, dazu noch zwei Brettchen aus einer Art Mahagoni für Deckel und Boden sowie ein Reststück Thujawurzel für den Deckelgriff und fabrizierte daraus eine Schatulle. Der Ahorn wurde längs auf der Kreissäge aufgetrennt und gleichmäßig ausgehobelt. Für die Eckverbindungen wählte ich Schwalbenschwänze. Den Deckelgriff aus Thuja-Maser habe ich zunächst grob mit der Stichsäge geformt, dann mit Holzraspel und anschließend mit Schleifpapier in Form gebracht. Alles ist zweimal mit Holzöl eingelassen und abschließend mit Wachs poliert. Und das Schönste (sagt meine Frau): Es gibt sogar einige Holzwurmlöcher im Ahorn! Mal schaun, wie´s dem Paten gefällt.

Benötigte Zeit

7 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Kreissäge, Dickenhobel, Japansäge, Stemmeisen (Stechbeitel)

Verwendete Materialien

  • Riegelahorn, Mahagoni, Thujawurzel
  • Holzöl, Wachs

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
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Kommentare

23.01.2019

nicht schlecht!

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