Schneidebrett, Kopfholz

Schneidebrett aus Walnußholz, Hainbuche und Ebenholz, ca. 40 X 30 X 3,0 cm; zunächst wurden Leisten aus Walnuß zu Bretter verleimt. Der Aufbau der Einlagen aus Hainbuche und Ebenholz funktioniert folgendermaßen: 2 breite Leisten aus Ebenholz und Hainbuche verleimen, längs auftrennen, aushobeln und verdreht wieder verleimen (so daß ein Karo-Muster entsteht). Dann hier jeweils an den Seiten breite Leisten aus Walnuß aufleimen und anschließend die Ecken im 45 Grad-Winkel abschneiden. Diese (oder mehrere) Leiste(n) mit dem Karomuster wird dann wieder auf Dicke gehobelt und mit Leisten aus Walnuß zu einem Brett verleimt . Anschließend erfolgte das Auftrennen der Bretter zu 3,5cm breiten Lamellen, die dann hochkant zu einem Brett verleimt wurden. Je nach Anordnung der Lamellen mit oder ohne Karomuster erhält man ein individuelles Bild des Brettes. Das Brett wird dann nochmals plangehobelt, die Kanten abgeschnitten und eine Saftrinne eingefräst. Dann habe ich die Kanten mit dem Kantenfräser abgerundet und das Ganze mehrfach geschliffen (120/180/240 Schleifscheiben), gewässert, wieder geschliffen (400) und eingeölt.

Benötigte Zeit

15 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Hobelmaschine, Kreissäge, Oberfräse, Schwingschleifer, Handhobel

Verwendete Materialien

  • Walnußholz, Hainbuche, Ebenholz, D3 Holzleim, Speiseöl

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
Mehr Erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

30.09.2015

Hallo Herr Förster, Sie haben mit diesem Schneidebrett eine meiner Meinung nach sehr schöne Arbeit "abgeliefert"! Ich bin jedenfalls davon begeistert und werde mich auch mal daran versuchen. Weihnachten steht ja schon bald auf dem Kalender... Viele Grüße. J. Seinige

03.10.2015

Weihnachtsgeschenk

03.10.2015

Hallo Herr Seinige, vielen Dank für die positive Rückmeldung. Wenn Sie das Brett nachbauen möchten, empfehle ich, die Leistenbretter nicht unter 50 cm zu mache. Das ist dann besser für die Hobelmaschiene und Sie haben mehr Material, das dann evtl. für mehrere Bretter reicht. Viele Grüsse; H. Förster

Kommentar verfassen