Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > Tipps & Tricks > Tischlern > Schräge Situation zwischen Bank und Backe

Tischlern

Tischlern: Montag, 7. Oktober 2019

Schräge Situation zwischen Bank und Backe

Die Zangen leichter gebauter Hobelbänke verziehen sich schnell, wenn zwischen ihren Backen asymmetrisch gespannt wird. Nach ein, zwei Jahren intensiver Nutzung kann das dazu führen, dass Bank und Backe nicht mehr parallel zueinander stehen.

Man kann auf der freien Seite passend starke Leisten und Klötze einstecken, um das Zusammenziehen zu verhindern.
Es gibt aber auch eine eingebaute Lösung. Dazu wird die Zange abgebaut und an beiden Enden mit einem 8-mm-Durchgangsloch und einer M6-Einschlagmuffe (auf der Innenseite der Backe) versehen. Eine passend abgelängte Schlüsselschraube führt durch die Backe hindurch. Schrauben Sie auf der Bankseite noch eine Schraube ins Holz, deren Kopf als Widerlager den Druck der Schlüsselschraube aufnimmt.
Und so funktioniert es im Einsatz: Spannen Sie das Werkstück locker ein. Dann drehen Sie auf der freien Seite die Schlüsselschraube so weit vor, dass sie die Bank am besagten Schraubenkopf berührt. Sie verhindert nun, dass sich die Zange schräg zusammenzieht, wenn sie den Druck auf "voll" erhöhen.
Diese Lösung funktioniert gut für normale Plattenstärken bis etwa 25 mm. Für dickere Stücke müsste die Schlüsselschraube so lang sein, dass sie dem Zangenschlüssel (der Kurbelstange) im Weg stehen würde.

Zangenunterstützung

Illustrationen: Willi Brokbals

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 5 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 5/5 (1 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

HolzWerken Abonnement

HolzWerken im Kombi-Abo!

Zeitschrift Fächer hoch

Jetzt abonnieren und alle Vorteile nutzen: Im Kombi-Abo lesen Sie HolzWerken als gedruckte Ausgabe und zusätzlich digital für unterwegs oder zu Recherchezwecken mit persönlicher Merkliste.

Hier bestellen!

Verwandte Inhalte

Charles Beresford ist als Handwerker ein Ausnahmekönner. In Kenia geboren, hat er in Südafrika, England und Kalifornien seine Tischlerkünste stetig erweitert. Heute lebt er im Allgäu. Erleben Sie ihn hier im Interview! Die große Reportage über Beresford lesen Sie in HolzWerken (Ausgabe Januar/Februar 2009).

Wer keine Hobelbank zur Verfügung hat, spannt Werkstücke häufig auf der Arbeitsplatte fest. Kanten hobeln, Leisten zuschneiden und viele weitere Arbeiten sind so aber nicht komfortabel und nicht rückenschonend.

Gar nicht so einfach, immer den gleichen Abstand zu treffen. Bei vielen Aufgaben auf der Kreissäge oder mit der Oberfräse kommt es aber genau darauf an. Zum Beispiel beim regelmäßigen Einnuten von Regalböden in die Seiten, egal mit welcher Maschine.