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Tischlern

Tischlern: Freitag, 4. Januar 2013

Neue Dimension erschließen: Bandschleifer in der Seitenlage

Einige Modelle von Bandschleifern haben oben im Gehäuse kleine Gewindebuchsen, mit denen sich die Handmaschine verwandeln lässt: Mit wenigen Handgriffen wird aus ihr ein stationärer Kantenschleifer.

Das winklige Schleifen ist an den Schmalflächen großer Werkstücke nicht leicht. Mit dieser L-förmigen Konstruktion aus Siebdruck-Platten wird es fast schon zum Kinderspiel.

Das winklige Schleifen ist an den Schmalflächen großer Werkstücke nicht leicht. Mit dieser L-förmigen Konstruktion aus Siebdruck-Platten wird es fast schon zum Kinderspiel.

Zunächst wird ein Plattenstück fest mit den Gewindebuchsen verschraubt und dann ein zweites Plattenstück im rechten Winkel dazu, das unter dem Maschinengehäuse verläuft. Bei dem zweiten Stück kommen dann zwei Varianten in Frage: Zum einen kann die Platte jenseits des Schleifbandes weitergehen. So entsteht ein Auflagetisch, der zum Beispiel beim schnellen Beschleifen von überstehenden Verbindungen gute Dienste tun kann. Variante zwei: Es wird nur eine kleine Platte untergeschraubt, die nicht unter dem Band weitergeht, sondern kurz vor dessen Laufebene endet. Diese Mini- Alternative kann bei Bedarf in die Hobelbank gespannt werden und bietet so viel Flexibilität. Noch mobiler wird es, wenn es etwa darum geht, eine große Tischplatte in der Kante zu schleifen. Von Hand ist es gar nicht so einfach, die Schmalfläche winklig hinzubekommen. Also am besten die Platte mit einigen untergelegten Leisten auf die Werkbank und wenn nötig fixieren. Nun lässt sich der Bandschleifer mit seinem seitlichen "Fuß" sicher und vor allem im richtigen Winkel an der Schmalfläche vorbeiführen. Als Material zum Unterschrauben eignet sich eine dicke Siebdruckplatte: Sie ist stabil genug und gleitet außerdem gut.

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