Beim Konstruieren im größeren Maßstab ist Konzentration gefragt. Zeichnet man nicht gerade im Maßstab 1:10 gilt das ganz besonders, denn alle nötigen Umrechnungen im, sagen wir, Maßstab 1:25 fressen Zeit und Hirnkapazität. Eine unschätzbare Hilfe sind da Dreikantmaßstäbe.
Sie werden häufig von Architekten und Ingenieuren verwendet, sofern diese nicht am Computer arbeiten. Dreikantmaßstäbe sind an jeder Kante mit zwei Skalen bedruckt, so dass sich folgende Maßstäbe ablesen und nutzen lassen: 1:20; 1:25; 1:33; 1:50; 1:75 und 1:100. (Letzter ist im Prinzip nichts anderes als eine Zentimeterskala und lässt sich auch so nutzen.) Bei einer fertigen Zeichnung mit einem dieser Größenverhältnisse wird einfach der entsprechende Maßstab an eine zu messende Strecke angelegt und die "echte" Distanz (in Metern) wird auf der Skala abgelesen. Beim Zeichnen funktioniert das umgekehrt ganz genauso einfach. Ein Dreikantmaßstab ist für wenige Euro im gut sortierten Schreibwarenhandel zu bekommen.
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