Steckprobe leicht gemacht mit Test-Dübeln

Die Generalprobe bringt es gnadenlos an den Tag: Wenn beim Test-Zusammenbau eines komplizierteren Möbels wie Schrank oder Vitrine dann etwas nicht passt, ist das aber noch kein Beinbruch. Schließlich ist noch kein Leim im Spiel. So wie eine Generalprobe auch oft ohne Publikum stattfindet, läuft aber auch bei einer Steckprobe nicht alles zu 100 Prozent so ab wie beim echten Verleimen.

Wenn Gratleisten und Zinkenverbindungen im Spiel sind, müssen diese besonders schonend behandelt werden. Zu häufiges Probestecken vermindert die Qualität der Verbindungen oft stark. Elemente, die später mit verleimten Keilen gesichert werden, lassen sich gar nicht auf die richtige Passung testen. Wer einen großen Korpus oder ähnliche Bauteile dübelt, der kann tatsächlich alles simulieren. Vor allem die Reihenfolge des Zusammensteckens will dabei eingeübt sein. Das Gleiche gilt für die Platzierung der Zulagen und den Sitz der Zwingen. Wenn alles passt, wird wieder zerlegt. Blöd nur, dass selbst die lose eingesteckten Dübel sich oft nur schwer aus den Löchern herausziehen lassen. Sinnvoll ist deshalb der Einsatz von selbst angepassten "Spezial-Dübeln" nur für den Testlauf. Sie sind an beiden Enden tief eingeschlitzt und lassen sich viel leichter entfernen.

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