So holen Sie mehr aus dicken Brettern heraus

Schon eine mittelgroße Bandsäge erweitert Ihre Möglichkeiten in Massivholz radikal! Mit ihr können schöne Partien der Dicke nach aufgetrennt werden. Das hat zwei Vorteile: Deutlich zu dickes Holz muss nicht weit heruntergehobelt und damit weitgehend vergeudet werden.

Bretter auftrennen

Und mit zwei oder mehr Lagen aus ein und demselben Brett lassen sich an Schatullen und Möbeln tolle Effekte erzielen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die beiden so entstandenen Bretter wieder miteinander zu verbinden: Schieben und Stürzen. Beim Schieben werden die noch aufeinanderliegenden Scheiben einfach nebeneinander geschoben. Jede Partie hat dabei eine sehr ähnliche Optik wie die Nachbarn, es entsteht ein recht ruhiges, wenn auch nicht symmetrisches Erscheinungsbild. Diese Technik ist besonders für streifige Texturen sinnvoll und wenn mehr als zwei Teile aus dem Ur-Brett gewonnen wurden.
Beim Stürzen werden zwei Hälften eines Brettes aufgeklappt wie ein Buch. Dadurch entsteht eine bisweilen spektakuläre Symmetrie, die, richtig eingesetzt, zum Beispiel für Türfüllungen reizvolle Hingucker schaffen.
Wenn ein Brett zur Verfügung steht, das zwar zum Auftrennen nicht dick genug ist, aber sehr lang, gibt es noch einen Kniff: Um zu einem breiten und schönen Ergebnis zu kommen, halbieren Sie es der Länge nach. Dann wird eine Hälfte um 180° gedreht und an die Schmalfläche des anderen gezogen. Mit etwas Glück entsteht eine Optik, die der gestürzten Optik zumindest nahe kommt.

Bretter auftrennen

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