Leichter für den Forstnerbohrer

Der Forstnerbohrer muss für seine in der Regel großen Löcher richtig viel arbeiten. Geringe Drehzahlen und nur ein behutsamer Vortrieb sind deshalb das A und O. Trotzdem neigen die Schneiden zum Überhitzen und verlieren dadurch ihre Schärfe.
Um dem Bohrer etwas Luft zu verschaffen und um außerdem die Arbeit zu erleichtern, können Sie die Bohrlöcher vorbohren.„Moment mal“ wird nun mancher sagen, „genau das geht doch bei einem Forstnerbohrer nicht. Dann kann die Zentrierspitze ja gar nicht mehr greifen.“ Tatsächlich darf dieses Vorbohren nicht mittig erfolgen. Aber es spricht nichts dagegen, mit einem kleineren Bohrer mehrere Löcher innerhalb des späteren großen Lochs zu bohren. Voraussetzung: Die Mitte bleibt fest stehen – selbst bis zum Ende des späteren Bohrdurchgangs.
Wählen Sie also die Bohrergröße zum Vorbohren nicht zu groß – höchstens etwa ein Fünftel des Durchmessers des Forstnerbohrers und bohren Sie nicht zu viele Löcher vor. So reißt die wichtige Mitte des Lochs auch nicht raus, wenn sich später die großen Schneiden des Forstnerbohrers an die Spanabnahme machen.
Dass der dabei weniger Material abtragen muss und mehr Luft zum Kühlen im Loch ist, wird er Ihnen dafür mit längerer Standzeit danken.

Foto: Christian Filies

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