Es qualmt und stinkt und geht nicht vorwärts: Wer einmal mit der Handkreissäge sehr dickes Holz längs eingeschnitten hat, der kennt das. Plötzlich steckt die Maschine fest und beim Herausziehen ist das Sägeblatt schwarz. Der Grund für das unangenehme Verhalten des Holzes ist, dass sich beim Einschnitt die Spannungsverhältnisse in einer Bohle plötzlich ändern.
Die beiden bereits getrennten Teile haben die Tendenz, sich wieder zusammenzuziehen, scheint es. Selbst der Spaltkeil ist dabei überfordert und kann die Kräfte nicht vom Sägeblatt fernhalten. Die Konsequenz ist oft, dass die herausgezogene Säge neu eingetaucht oder gar den ganzen Schlitz entlang neu gesägt muss. Bevor es so weit kommt, kann ein kleines Keilchen Wunder vollbringen. Ist die Säge voll ins Holz vorgedrungen, wird der Keil hinter ihr in den Sägeschlitz getrieben. Das erledigt bei größeren Brettern oder Bohlen am besten ein Helfer.
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Eine Antwort auf “Handkreissäge in dickem Holz: Keil hilft gegen das Klemmen”
Habe ich eigentlich in der Schreinerlehre gelernt, aber man vergisst dann doch wieder einiges – nach 40 Jahren „Abstinenz“ im Holzbau. Lieben Dank für den Tipp!
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