Halbverdecktes Zinken: Kleiner Streifen löst großes Problem

Ein Punkt, der beim Zinken auf die halbverdeckte Art oft zu Schwierigkeiten führt, ist das Einstemmen im Hirnholzbereich des stehenbleibenden Holzes ("Verdeck" genannt). Hier gilt es, besonders genau zu arbeiten: Erstens stoßen die Innenflächen des Verdecks dort mit dem Hirnholz der Schwalben zusammen. Wenn hier etwas kneift, passt die gesamte Verbindung nicht zusammen.

Und wenn sich die beiden Teile zu weit voneinander entfernen, kann auch kein Leim mehr etwas halten. Zweitens ist dieser Arbeitsgang für den sauberen Gesamteindruck der halbverdeckten Zinkung essenziell: Die Linien, auf denen der Stechbeitel zwischen den Zinken den Verdeckgrund einsticht, müssen in einer Flucht liegen. Wenn sie "tanzen", wird die Verbindung an einigen Stellen nicht dicht, und das fällt sehr schnell ins Auge! Ein Streifchen Futterplatte, von der gleichen Dicke wie das Verdeck, löst dieses Problem. Es dient dem Stechbeitel als Auflage. Das Werkzeug liegt nun waagerecht und fährt genau flächenparallel zwischen die Zinken. Auch die genaue Flucht der Einstiche ist so kein Problem mehr!

Die besten Tipps und Tricks

In jeder Ausgabe veröffentlich die Zeitschrift HolzWerken Tipps und Tricks zu allen Themen rund um das Arbeiten mit Holz. Die besten Beiträge dieser äußerst beliebten Rubrik hat die Redaktion für diese Buchausgabe aus den ersten 47 Ausgaben ausgewählt.
22,00 
Mehr Erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Kommentar verfassen