Furnierpresse aus Holz

Nachdem ich in einer Ausgabe Nov/Dez 2009 von Holzwerken eine Bauanleitung für einen von Andreas Krainz kreierten Furnierpresse entdeckte, entschied ich kurzerhand diesen vom Prinzip her nachzubauen. Ursprünglich war dieser als Erweiterung einer Hobelbank gedacht. Da ich aber davon ausging das beim Furnieren und in der Trocknungsphase eine Hobelbank auch von Nöten sein kann, entschloss ich mich einen "extra" Furnierpresstisch zu bauen. Ich habe natürlich einige Änderungen wieder vorgenommen um eine bessere Ausnutzung zu erreichen. Einen großen Furnierpresstisch zu bauen um nur mit diesem zu furnieren, würde meine Werkstatt vom Platz her überfordern. Er ist immerhin 150 cm lang und 60 cm tief und hat eine Höhe von 120 cm. Da ich gerne im Stehen arbeite habe ich mir mit diesem Tisch eine angenehme Arbeitshöhe geschaffen. Ich verwende ihn u. a. als Frästisch, Schleiftisch und zusätzlicher Werkbank, also für alles mögliche. Er ist mittlerweile das Zentrum meiner Werkstatt.

Benötigte Zeit

80 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • TKS, OF, Bohrmaschine

Verwendete Materialien

  • Bucheverleimholz

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ab 65,00 
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Kommentare

04.01.2020

originelle Spanntechnik, aber ich glaube, der Aufwand steht in keinem Verhältnis zur Presskraft, die man damit erreicht. Ausserdem ist der Dickenbereich für das Werkstück recht begrenzt. Ich verwende seit langem zwei Reste von Küchenplatten 100*60*4 und 8 kräftige Schraubzwingen zum Furnieren und das klappt perfekt. Kosten und Aufwand fast null.

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