Notenständer

Als ‚stumme Diener‘ für die wunderbaren Kunstwerke aus Holz, den Geigen, Bratschen und Celli sind die meistens beim Musizieren verwendeten Notenständer aus Metall eigentlich völlig inadäquat. Deshalb plante ich einen Notenständer aus Nussbaumholz, der mit seinen Verzierungen ein edles Accessoire im Wohnzimmer werden sollte. Der ‚Ständer‘ selbst ist aus vier Teilen zusammengeleimt, so dass in der Mitte ein Kanal entsteht, in dem ein Stab geführt wird, der den Notenständer in der Höhe verstellbar macht. An diesem Stab ist das Pult zum Aufstellen der Noten befestigt. Es besteht aus einem Netzwerk geschwungener Linien, die aus 8 mm Nussbaumholz gesägt wurden und an allen Kanten mit der Oberfräse eine kleinen Hohlkehle erhielten. Der Ständer steht auf vier Füssen, die –wie bei vielen Möbeltypen – stilisierte Löwenfüße darstellen und mit geschnitzten und gefrästen Verzierungen versehen sind. Aus dem Ständer entstand durch Abhobeln ein achteckiger Pfosten, der sich nach oben und nach unten hin verjüngt und auch mit Nuten verziert ist.

Benötigte Zeit

40 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Hobelmaschine
  • Schnitzmesser und Stechbeitel
  • Stichsäge
  • Oberfräse

Verwendete Materialien

  • Nussbaum Blockware

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
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