Servier- und Schneidebretter

Nachdem ich seit geraumer Zeit einen ADH in meiner Werkstatt stehen habe, wollte ich mich auch mal an Servier- und Schneidebretter wagen. Das größte Problem war ja bisher das Planen von unterschiedlich dicken Hölzern. So habe ich aus diversen Reststücken Eiche, Ahorn, Mahagoni, Buche und Esche meine ersten Versuche unternommen. Je nach Projekt habe ich die in Frage kommenden Hölzer mit dem ADH auf gleiches Maß gebracht und mit Zwingen zusammengeleimt. Servierbretter ( Längsholz-Bretter) wurden dann mit dem ADH auf eine optisch schöne Dicke abgerichtet, danach die Kanten besäumt und verschliffen. Auf der Tischfräse wurde die Griffnut gefräst und anschließend, je nach Modell, rundherum die Kanten gefast. Schneidebretter (Stirn,- oder Hirnholz-Bretter) wurden mit dem ADH sauber plan gehobelt und dann auf der Tischkreissäge in Streifen geschnitten. Diese Streifen dann im Wechsel wieder verleimt. Die trockenen Bretter an den Kanten besäumt. Auf den "Stirnflächen" dann einen Streifen Opferholz aufgeleimt, damit beim Abrichten die spätere Kante des Bretts nicht ausfranst. Der restliche Arbeitsgang ist identisch mit den Schneidebrettern. Vor dem ölen der Bretter, habe ich diese insgesamt 2x mit Wasser eingesprüht ( aufstellen der Holzfasern) und fein geschliffen. Der Griff im Brett wurde mit Schablone und Oberfräse gefertigt. Ein anschließendes Bad in Leinöl macht diese dann bereit zur Nutzung in der Küche. Gummifüße mit Edelstahlschrauben sorgen für einen sichern Stand.

Benötigte Zeit

20 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Tischkreissäge, Bandsäge, ADH, Rotationsschleifer, Tischfräse, div. Fräser,

Verwendete Materialien

  • Diverse Holzsorten, D3 Holzleim

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
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