Lesergalerie Sonstiges
Flaschenlaternen für die Gartensaison
Nachdem bisherige Modelle meist nach dem Motto gebaut waren: Warum einfach, wenn's auch umständlich geht?, hier eine ganz simple Variante. • Flaschenboden, bei Schraubflaschen auch den Hals abschneiden • Bruchstelle glätten/schleifen* • Bindedraht verdrillen. Dazu ca. 130 cm Bindedraht auf die Hälfte zusammenlegen und das offene Ende in einen Schraubstock spannen, einhaken und mit geringer Drehzahl verdrillen. • Verdrillten Draht wieder auf die Hälfte zusammenlegen und durch die seitlichen 3mm Löcher der Astscheibe Ø ± 6,5 cm stecken und nach außen biegen. • Schrumpfschlauch über die Drahtenden ziehen und erwärmen. • Durch den Flaschenhals schieben und eine Drahtverlängerung einhängen. Bei dieser Version erwärmt sich die Flasche kaum, dafür wird der Draht heiß, deshalb empfiehlt sich auch die Verlängerung. * Für das Schleifen des Glases eignet sich Siliziumkarbidpulver der Körnungen 60/80. Auf eine Glasscheibe gestreut, Wasser dazu, die Flasche kreisend, im Achter oder sonstwie ohne Druck und ohne Hektik bewegt, ist die Bruchstelle nach wenigen Minuten ausreichend entschärft. Feinere Körnungen und etwas Geduld ergeben bessere Ergebnisse.
- • Weinflaschen, leer
- -)
- • Bindedraht oder stärker
- • Astscheiben
- • Schrumpfschlauch
- • Teelichter
- • Vorrichtung zum Flaschenschneiden
- • Bohrmaschine
- • Forstnerbohrer 40 mm mind.
- • Säge
- • ein Schraubhaken zum Verdrillen des Drahts
- • Seitenschneider
- • Schleifmittel
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4 Kommentare
Schöne Idee, deine eigene?
Gruß Kevin
Danke für die Bewertung! Klar, die Idee ist nicht neu, die einfache Ausführung schon. Habe bereits mehrere Leuchten dieser Art gebastelt. Das Kunststück ist die Kerzenhalterung, die gleichzeitig die Flasche trägt. Wenn jetzt noch jemandem einfällt, wie man auf den Forstnerbohrer verzichten könnte, wär’s perfekt. Z.B. drei oder vier Nägel zum Halten des Teelichts einschlagen. Das Bohren des Sacklochs in trockene Astscheiben und dann noch Hirnholz ruiniert den Bohrer in null-komma-nigggs.
Gruß in die Leserrunde W.
Sacklöcher in Hirnholz bohre ich wie folgt:
Mit orginal Forstner ca 1mm! tief bohren .
dann mit ca 20 mm Spiral o. Forstner auf tiefe gehen,
zuletzt mit Orginal Forstner fertig bohren, Schont die Schneiden,und geht viel leichter. Wasser zum evtl Kühlen bereithalten.
Gruss Gerhard
Hallo Gerhard, das ist ein gute Idee. Werde ich heute gleich ausprobieren. Zum Festhalten beim Bohren der unrunden Astscheiben verwende ich eine Einhandzwinge und lege ein nach außen gefaltetes Blatt Sandpapier drunter. Die Zwinge an der schmalen Seite befestigt, lässt sich das Sackloch ohne Geratter bohren.
Danke für Deinen Tipp & Gruß in die Leserrunde
Wolfgang
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