Schneidrädchen haben sich bei neu verkauften Streichmaßen immer weiter durchgesetzt. Das bedeutet aber längst nicht, dass Sie Ihr nadelbesetztes Modell nicht auch noch gut verwenden können. Nadeln reißen eher die Fasern auseinander, was eine oft unsaubere Linie mit Mini-Splittern an der Kante zur Folge hat. Sie sollten daher stets möglichst spitz sein, um den Schaden zu begrenzen.
Streichmaß-Nadel am besten „flachspitz“
Mit einer guten Lupe und einer kleinen Feile bewaffnet, können Sie die Nadel(n) noch weiter optimieren. Feilen Sie sie behutsam in Schneidrichtung (also parallel zum Anschlag) flachspitz aus. So entsteht eine kleine Schneide, die der eines Schneidrades ähnelt. Einmal spitz, muss jede Nadel nur noch nach häufigem Gebrauch etwas nachgeschärft werden. Nutzen Sie hierfür am besten eine flache Diamantfeile mit wenig Abtrag.
Foto: Andreas Duhme
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