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Tischlern

Tischlern: Montag, 25. Februar 2019

Vorsicht, Schlagloch – auch beim Fräsen

Schlaglöcher sind auf der Straße ärgerlich – am Frästisch hingegen können sie richtig gefährlich werden. Das gilt immer dann, wenn eine Kante als Bezugsfläche für einen Fräser mit Anlaufkugellager herhalten muss.

Foto: Andreas Duhme

Foto: Andreas Duhme

Sitzt in der Kante eine Aussparung oder schlicht ein Bohrloch, verliert das Kugellager – und damit der Fräser – plötzlich seinen Halt. Im Bild ist das gut zu sehen. Durch die vom Anwender ausgeübte Kraft wird das Holz dann ungebremst immer tiefer in den Fräser gedrückt. Das Ergebnis ist mindestens eine an dieser Stelle zu tiefe Fase oder Rundung. Das wäre schon ärgerlich genug. Doch durch das unkontrollierte Hineinfräsen ins Holz kann das Werkstück sogar weggeschleudert werden, und dann sind die Finger in Gefahr. Ähnliches gilt, wenn die Oberfräse am Werkstück entlanggeführt wird.
Vom Versuch, bewusst "fliegend", also ohne Führung, an den bezugslosen Stellen vorbeizufräsen, raten wir wegen dieser Gefahren dringend ab. Am besten setzen Sie rechtzeitig aus und hinter dem Loch wieder ein. An den Stellen dazwischen formt dann ein Schabhobel und/oder der Schleifklotz die Rundung oder Fase. Das geht langsamer, ist aber sicherer.

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