Stecken Sie die Löcher in die Tasche

Bohr-Vorrichtungen für so genannte Taschenlöcher ("Pocket Holes") kommen ursprünglich aus den USA, werden aber auch hierzulande immer beliebter. Die Grundidee der Anwendung: In der Fläche eines Bauteils werden sehr spitzwinklig Bohrungen eingebracht, die an der benachbarten Schmalfläche ungefähr mittig austreten.

So lässt sich das Bauteil nun mit einfachen Schrauben rechtwinklig an ein anderes schrauben. Der Kranz eines Schranks oder die Zarge eines Tischs lässt sich so schnell und von der Vorderseite aus unsichtbar anbringen.
Solche Taschenlöcher können Sie auch auf der Ständerbohrmaschine leicht herstellen. Dazu wird das Werkstück sehr steil (etwa 70°) an den Anschlag angelehnt. Damit es nicht nach vorne wegrutscht, spannen Sie einen Hilfsanschlag parallel zum Hauptanschlag auf die Tischfläche. Nun das Werkstück positionieren und mit einem Bohrer ohne Zentrierspitze bohren. Agieren Sie vorsichtig mit dem Druck, damit das Werkzeug einen Zugang zum Holz findet und nicht die steile Schräge entlang abrutscht.

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Kommentare

26.04.2016

Undercover Jig ist doch einfacher oder ?

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