Tipps & Tricks Tischlern

Opferholz ist oft ein Muss

Foto: Christian Kruska-Kranich
Foto: Christian Kruska-Kranich

Das Schneiden von Holz auf der Tischkreissäge gelingt bei einer präzise justierten Maschine leicht und gelingt schnell. Ärgerlich ist es, wenn das Werkstück nach dem Sägen an der Schnittkante unschöne Ausrisse aufweist.

Diese Ausrisse entstehen vor allem beim Sägen quer zur Faserrichtung des Holzstückes. Es gibt eine Möglichkeit, diese Ausrisse zu minimieren oder gar zu verhindern: Man legt vor die dem Anwender zugewandte Kante des zu sägenden Werkstücks ein Opferholz. Wenn nun das rotierende Sägeblatt das Werkstück durchtrennt, werden die letzten Holzfasern auf dem Werkstück von dem angedrückten Opferholz festgehalten und können so sauber durchtrennt werden. Das Holzstück rechts im Bild ist ohne Opferholz gesägt worden: Die Holzfasern stehen hoch, die Kante hat tiefe Riefen, wo zuvor die nun aufrecht stehenden Holzfasern waren. Anders auf der linken Bildseite. Hier hat das Opferholz die Fasern fixiert und sie konnten so sauber getrennt werden. Die Kante ist frei von Riefen und Splittern.

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