Oberfräse: Fast immer gegen den Uhrzeigersinn

So viele verschiedene Hand- Oberfräsen es auch gibt, eines haben die Modelle von heute gemeinsam: Die Drehrichtung des Fräsers. Von oben gesehen dreht sich der Schaftfräser immer im Uhrzeigersinn. Das ist wichtig zu wissen, bevor man seine ersten Schritte mit der Oberfräse macht.

Beim Kantenfräsen mit Kugellager am Werkzeug zum Beispiel – einer der häufigsten Arbeiten – gibt die Drehrichtung auch die Arbeitsrichtung vor. Die Maschine wird gegen den Uhrzeigersinn um das Werkstück geführt. Dadurch entfällt zunächst die Gefahr, dass sich der Fräser ins Holz "eingräbt" und die Maschine so mit ungewolltem Extra- Vorschub versieht. Da kann man schnell die Kontrolle verlieren. Beim Fräsen "gegen" die Drehrichtung des Fräsers wird der Kugellagerring (oder auch der Anschlag) immer dicht an seine Bezugskante gezogen, was ein weiteres Plus dieses Verfahrens ist.

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Kommentare

08.02.2013

"Fast immer gegen den Uhrzeigersinn führen" so hätte die Überschrift wohl heißen sollen. Ohne diesen Zusatz ergibt sich ein Widerspruch zum Text. Im übrigen: "Von oben gesehen dreht sich der Schaftfräser immer im Uhrzeigersinn ..." Dasselbe gilt auch für die Ansicht von unten, sofern kein Spiegel im Spiel ist. So - jetzt endlich Klugscheißermodus ausschalten! Ich finde die Tipps sehr nützlich! Bernhard

25.11.2018

Hallo, ich Merke mir es so: Fast immer gegen den Uhrzeigersinn fräsen, aber IM Werkstück wird auch IM Uhrzeigersinn gefräst. Also beispielsweise wenn ich eine Aussparung mit dem Abrundfräser bearbeite. Gruß Simon

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