Tipps & Tricks Tischlern

Halt beim Hobeln: Fest, aber flexibel

<p>Illustrationen: Willi Brokbals</p>

Ein 100-prozentig gehaltenes Werkstück ist eine Bedingung für Spaß beim Einsatz von Handhobeln. Eine einfache Leiste, die quer zur Arbeitsrichtung auf die Werkbank gespannt ist, genügt da nur bei den allerfeinsten Putzarbeiten.

Wird der Hobel, wie es sinnvoll ist, etwa 15° gegen die Vorschubrichtung gedreht, um den effektiven Schnittwinkel zu verkleinern, wird das Werkstück schnell zur Seite gedrückt. Nötig und sinnvoll ist daher auch ein Anschlag hinter dem Werkstück, parallel zur Faser.
Das Aufspannen beider Leisten kann ganz schön Zeit kosten, die man mit einem großen, ausgeklinkten Brett verkürzen kann. Die Ausklinkung übernimmt die Funktion beider Leisten. Für ihren Halt wiederum sorgt eine untergeleimte Leiste, die in der Vorderzange gehalten wird. Alternativ sorgen zwei untergeschraubte Klötze, die in Bankhakenlöcher greifen, für Halt.

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