Grobe Körner richten Unheil an: Schleifen länger als sie sollen

Haben Sie sich beim Feinschliff einer edlen Oberfläche über mysteriöse Querkratzer gewundert, die viel größer sind als es der aktuellen Schleifkorngröße entsprechen würde? Das ist eine leidvolle Erfahrung, denn in der Regel heißt das: Wieder einige Körnungsstufen gröber werden und von neuem schleifen.

Bei dünnen Furnierschichten kann das sogar schon kritisch werden. Die Verursacher der seltsamen Kratzer sind oft kleine Partikel des Schleifgefüges, die noch von einem der vorherigen Schleifdurchgänge auf dem Holz sind. Für das menschliche Auge sind sie meist zu klein, können aber dennoch allzu sichtbare Spuren hinterlassen. Die Devise ist deshalb: Nach jedem Schleifgang das Holz penibel von Staub und Resten des Schleifmittels säubern. Das geht gut mit einem weichen Baumwoll-Lappen, der in der Regel auch feucht sein darf. Dann stellt sich ein Wässer- Effekt (Aufstellen der Fasern) gleich mit ein.

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