Gedrehte Tischeinlage vermindert Hängenbleiben

Eine wechselbare Tischeinlage an der stationären Bohrmaschine ist fast schon ein Muss: Im Laufe der Zeit "zerbohrt" sich der Platz unter dem Werkzeug unweigerlich. Der Tisch bietet dem Werkstück gerade dort keinen Halt mehr, wo es darauf ankommt. Natürlich will niemand immer wieder die ganze Platte auswechseln, daher wird an der kritischen Stelle eine quadratische Lücke ausgefräst (10 x 10 Zentimeter ist ein gutes Maß).

Diese Lücke nimmt nun kleine Opferplatten auf, die am besten gleich im halben Dutzend zugeschnitten und auf Dicke gebracht werden. Sie sollten einigermaßen stramm in der Lücke sitzen und flächenbündig mit dem Rest des Tisches liegen. Schon winzige Unterschiede führen hier leider dazu, dass sich Werkstücke nicht mehr problemlos über den Tisch schieben lassen, was vor allem bei Reihenbohrungen am Anschlag schnell sehr ärgerlich wird. Der Grund: Die Werkstückkante stößt gegen die Kante zwischen Füllstück und Tisch. Eine dicke Fase zwischen den Tisch-Teilen ist nicht empfehlenswert, denn hier sammeln sich sehr schnell Späne, die das Problem verstärken. Deutlich besser wird es, wenn die Ausfräsung für die Opferplättchen um 45° gedreht wird. Ein am Anschlag zum Bohrpunkt geschobenes Werkstück bleibt so viel weniger an einer lästigen Kante hängen: Das macht das Bohren gleich viel entspannter!

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