So beliebt Führungsschienen mit T-Nut auch sind, es ist nicht gerade ein Spaß, sie in den Frästisch oder andere Vorrichttungen einzubauen. Die Schienen nehmen üblicherweise Schraubenköpfe oder (etwas flacher gefeilte) Muttern mit M8 mit der Schlüsselweite 13 mm auf. Zum Spannen, Halten und Führen von Vorrichtungen sind sie vor allem seit Guido Henns Buch „Handbuch Oberfräse“ eine Allzweckwaffe. In ihrer einfachen Ausführung sind sie aber nicht mit Schraubenlöchern versehen. Das Bohren, vor allem aber das nötige Senken kann ein Ärgernis sein, denn allzu schnell kommt der Senker zu tief in das dünne Aluminium und das Loch ist zu groß.
Die Alternative heißt kleben, und mit dünn eingesetztem Epoxidharzkleber halten die Führungsschienen tadellos. Der nötige Druck lässt sich dann ganz einfach aufbauen: Einen Rund- oder Vierkantstab in die Öffnung der T-Nutschiene einlegen und dann mit reichlich Klemmzwingen verspannen. Diese hölzernen Zwingen mit Korkbelag rutschen nicht so leicht ab wie herkömmliche Spanner.
Foto: Andreas Duhme
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