Tipps & Tricks Tischlern

Die Klaue gibt soliden Halt

<p>Fotos: Andreas Duhme</p>

Es sieht aus wie ein alter Schuhauszieher, ist aber nicht zuletzt für kleinere Spannaufgaben auf der Werkbank perfekt: das Klauenbrett.

Dabei handelt es sich um nichts anderes als einen handbreiten Streifen, an dessen schmalem Ende eine tiefe 45°-Klaue eingeschnitten ist. Fertigen Sie das Brett aus dünnem, stabilem Material wie etwa einem Streifen acht Millimeter dicker Buche. Auf der Werkbank dient es dann dazu, an einer Ecke eines Werkstücks platziert zu werden, um es zu halten. Selbst bekommt es zum Beispiel durch Steckzwingen in der Bank Halt. Der Vorteil: Die Oberseite des Werkstücks bleibt völlig frei und kann komplett bearbeitet werden. Ein Loch an der tiefsten Stelle der Klaue sorgt für sauberes Anliegen. Das Klauenbrett eignet sich auch bestens als Anschlag auf dem Bohrmaschinentisch, wenn vier außermittige Löcher in ein quadratisches Werkstück eingebracht werden sollen. Das ist zum Beispiel beim Herstellen eines Spielwürfels bei den Punkt-Zahlen 3, 4 und 5 nötig. Auch bei Kleinteilen leistet es gute Dienste.

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