Der rechtzeitige Stopp beim Nuten und Fälzen

Ein Falz oder eine Nut müssen nicht immer durchgehen. Nicht selten sollen diese Schnitte nicht an einer der Schmalflächen ankommen. Dennoch kann eine ausgesetzte Nut zum Beispiel problemlos auf der Kreissäge geschnitten werden.

Es ist nur wichtig zu wissen, wann man stoppen muss, um eine maßgenaue Nut zu bekommen. Um das sicherzustellen, müssen Sie wiederum wissen, wann das verdeckte Sägeblatt die Stopp-Position erreicht. Hier hilft ein kleiner Strich auf dem Parallelanschlag, der genau die Position markiert, an der die Sägezähne unter die Tischebene tauchen.
Stellen Sie zunächst das Blatt auf die gewünschte Höhe ein. Greifen Sie sich dann ein Brett mit einer rechtwinkligen Ecke. Es wird bei stehendem Sägeblatt am Parallelanschlag vorgeschoben, bis es den letzten noch nicht abgetauchten Zahn gerade noch berührt. Wo die Ecke des Bretts den Anschlag berührt, machen Sie nun einen gut sichtbaren Strich am Anschlag.

Markieren Sie anschließend auf der Oberseite des Werkstücks, wo auf der Unterseite der Schnitt stoppen soll. Beim nun folgenden Schnitt schieben Sie nur so lange vor, bis sich beide Strichetreffen.

Wenn gleiche ausgesetzte Nuten an mehrere Bauteile müssen, befestigen sie einen Stoppklotz hinter dem ersten Stück, solange es noch in Position liegt. Ist alles gesägt, folgt in der Regel das winklige Ausstemmen der Nut dort, wo das Sägeblatt durch seine Kreisform nicht hingekommen ist.

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