Anreißmesser: Perfekte Linien mit dem richtigen Winkel

Einem Bleistift ist ein Anreißmesser in vielerlei Hinsicht überlegen: Es ist viel länger einsatzbereit (weil aus Stahl und nicht aus Graphit), liefert eine feinere Linie und darüber hinaus bereits eine kleine Vertiefung. Diese Mini-Rille ist zum Beispiel perfekt für den Start des Zinken- Ausstemmens. Die Fasern der obersten Schicht sind bereits durchtrennt und splittern dadurch nicht so leicht ab.

Perfekte Linien mit dem richtigen Winkel. Illustration: Willi Brokbals

Und: An einer Anreißmesser- Linie sind alle Zinken-Gründe von selbst orientiert. Auf einem Bleistift-Strich hingegen tanzen sie mitunter. Beim Anreißen an einer Kante entlang können sich bei einem Messer hingegen kleine Fehler einschleichen. Achten Sie daher stets auf die Orientierung des Messers an der Anlege-Kante. Das gilt besonders für beidseitig geschliffene Messerklingen: Wenn ein solches Messer senkrecht an einer Kante geführt wird, entsteht der Schnitt immer mit einem gewissen Versatz von der Bezugsfläche. Er entspricht der halben Messerdicke. Daher muss das Messer bei einem solchen Einsatz immer gekippt verwendet werden.

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