Lange Tischbeine oder Zargenteile lassen sich aufrecht nicht perfekt in eine Hobelbankzange einspannen. Vor allem, wenn bei der Bearbeitung die Last von der Seite kommt, können sie sich wegen ihres großen Überstandes wegdrehen.
Das ist mindestens lästig, manchmal aber auch gefährlich. Eine einfache Spannvorrichtung spannt das Bein sicher und bietet auch noch eine Auflagefläche für die Fräse, wenn die Hirnholzpartie des Beins bearbeitet werden soll. Sie besteht aus einer großen Platte, die so breit ist wie die Bankzange. Schlitzen Sie sie unten ein, sodass sie durch die Stangen der Hobelbankzangenführung hindurch passt. Schrauben Sie dann zur Verstärkung und als Anschlag ein umgekehrtes „L“ aus zwei Massivholzriegeln auf die Platte; je dicker, desto besser.
Der aufrechte Schenkel bekommt dabei einige Zentimeter Abstand zur linken Plattenkante, sodass sich hier jedes Werkstück festspannen lassen kann. Dieses steht dann nach unten durch. Wenn die Oberkante des Beins mit der Oberkante der Platte bündig ist, dient die gesamte Konstruktion auch zur Unterstützung des Tischs der Oberfräse bei Arbeiten im Hirnholz.
Illustrationen: Willi Brokbals
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