Lesergalerie Werkstatttipps
Wie kommt das Loch in den Ball?
Im Beitrag Nut Cracker bereits mehrere Methoden beschrieben, wie man eine Ø 30mm Bohrung in einen Hartgummiball bekommt. Das Ergebnis soll in etwa maßhaltig und die Bohrung glattwandig sein. Alle beschriebenen Methoden funktionieren zufriedenstellend, aber diese hier ist auch nicht schlecht. In die Tischfräse wird ein 6mm HM-Nutfräser (im Bild noch ein 4mm HSS) eingespannt und langsam nach oben gefahren. Damit sich der Ball in der aus einer Pappröhre improvisierten Halterung nicht mitdreht, sind seitlich 4 Holzschrauben eingesetzt, die nur von Hand angezogen werden. Die Halterung wird in einer Art Zange geführt. Das ergab sich aus gerade vorhandenen Resten. Von oben drückt ein zufällig passender Bohrkern auf den Ball. Mit einer langsamen Drehbewegung wird das Loch in den Ball gefräst. Es schdingkt nur mäßig nach Gummi ;-) Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Bohrung im Gummi ist sauber, nur die Beflockung des Tennisballs muss "kosmetisch" nachbearbeitet werden. PS Eine Methode ohne "Schrecksekunde", kein Haken, kein Rückschlag, Finger/Hand im sicheren Bereich.
- • Reste aus der Werkstatt
- • Pappröhre vom Raumausstatter, Innen-Ø ca. 65mm, 10 cm lang
- • Tennisbälle o.ä.
- • Lochsäge f. d. Bohrung in die HF-Unterlage
- • Tischfräse (alte OF unter die Tischplatte der RAS montiert)
Werkstatthilfen selber bauen
Werkstatthilfen selber bauen
Holzwerker benötigen verschiedene Vorrichtungen, welche das Werkzeug führen, das Werkstück halten o. ä. Werkstatthilfen selber bauen zeigt, was nötig ist.
44,00 €
Mehr ErfahrenZeitschriftenabo HolzWerken
Zeitschriftenabo HolzWerken
Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker. Zeitschriftenabo HolzWerken gleich hier bestellen!
Preisspanne: 67,00 € bis 86,00 €
Mehr Erfahren
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?