Lesergalerie Tischlern
Hollywoodschaukel XXL
Diese Schaukel habe ich aus insg. 5 Stämmen mit einem Durchmesser von 30cm und 4,5 m Länge gemacht. Die Stämme wurden mit Kettensäge, Ziehmesser und dem Arbortech Turboplane sowie Fiberscheiben auf dem Winkelschleifer bearbeitet und mit M20 Gewindestangen miteinander verbunden. Der Schaukelbalken wurde in eine geformte Rundung gelegt, verschraubt und mit einem Eisenband zusätzlich gesichert. Die Hollywoodschaukel ist mit Ketten und M20 Ringmuttern auch an entsprechenden Gewindestangen befestigt. Sie wurde als Relaxliege geformt und aus 40mm Gerüstbohlen (Grundgestell) und 40x60 Kanthölzern gefertigt. Am "Überhang" des Schaukelbalkens werden noch eine Kinderschukel bzw. verschiedene Klettermöglichkeiten installiert. Die entsprechenden Gewindestangen mit Ringmuttern und Karabiner wurden bereits verbaut. Es wird keine weitere Oberflächenbehandlung statt finden, die Schaukel soll natürlich vergrauen. Gegen aufsteigendes Wasser wurden die Füße auf ca. 30 cm Schotter gestellt. Die Höhe beträgt 3,3m, die Länge des Schaukelbalkens 4,5m. Die Relaxliege ist 160 cm breit und bietet 3-4 Personen ausreichend Platz.
- Baumstämme 30x450 cm
- Gerüstbohlen 25x4x300 cm
- Kanthölzer 4x6x500 cm
- verschiedene Eisenwaren
- Kettensäge
- Winkelschleifer (Turboplane, Fiberscheiben)
- Bohrmaschine
- TKS/HKS
- Hobelmaschine
- Oberfäse
- div. Handwerkszeuge
- 
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3 Kommentare
Hallo Volker,
sieht bequem und robust aus,
die rustikale Machart gefällt mir sehr gut.
Welche Holzart hast du verwendet, Fichte?
Hallo,
Sieht echt super aus.
wo hast du das holz her, und wie hast die zusammengebaut.
stell mir die ´Stämme extrem schwer vor.
und was hast etwa dafür bezahlt?
danke
Stefan
Hallo zusammen und vielen Dank für das Lob!
Die Stämme sind aus Fichte und wurden mir von meinem Nachbarn, der selbstständig Langholz fährt, mitgebracht.
Nachdem ich die beiden Seitenteile auf dem Boden hergerichtet, zusammengebaut und alle Stämme bearbeitet hatte, kam er mit seinem Lkw und dem Kran zum Aufstellen.
Der Zusammenbau war nicht sehr schwierig. Mit dem Turboplane und der Kettensäge habe ich die Passtücke hergestellt und anschließend mit einem langen 20mm Schlangenbohrer durchbohrt. Dann nur noch mit einer M20 Gewindestange, breiten Unterlegscheiben und selbstsichernden Muttern verbunden.
Beim Durchbohren habe ich die Bauteile aneinander gelegt, so dass ich von einem Teil in das nächste reinbohren konnte. Darin hatte ich ja dann ein Loch, dass mir die richtige Richtung vorgegeben hat.
Ich hoffe, das war zu verstehen 😉
Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 300-350 Euro.
Viele Grüße
Volker
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