Tischlerarbeiten im Alltag

In den vorangegangenen Blogbeiträgen habe ich das Thema Inspiration behandelt und darauf hingewiesen, dass diese hinter jeder Ecke lauern kann.

Dies war meist mit eher abstrakten Formen des Alltags verbunden, im heutigen Blog wird es etwas konkreter. Beim Besuch im Möbelhaus, Flohmarkt, Restaurant oder den Wohnungen von Bekannten gilt mein Blick meist schnell der Einrichtung. Wirkt es stimmig, fügt es sich gut in die Umgebung ein, hat es auffallende Formen. Diese Punkte sind in der Regel mit einem kurzen Blick abgehakt.
Wirklich hilfreich für meine Tätigkeit beim Möbelbau ist dagegen ein langer Blick: Bei Tischen ist für mich bspw. der Blick unter die Tischplatte oft sehr erkenntnisreich. Welche Möglichkeiten wurden gewählt, um die Zargen zu verbinden? Wurden Nutklötze verwendet, um die Tischplatte zu fixieren oder gibt es eine andere Variante? Wie funktioniert der Auszug, um den Tisch zu verlängern? Kleiner Trick, um bei der Inspektion nicht allzu auffällig zu wirken: Ein vorgetäuschtes Schuhe zubinden ermöglicht ungenierte Perspektiven 😉

Im Restaurant fiel mir dieses Spätzle-Fass auf, insbesondere die Verbindung vom Fassreifen. Genialer Trick, dessen Kopie mich in der Werkstatt einiges an Nerven gekostet hat.

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