900 Jahre alte Techniken zur Nadelholzkonservierung

Im Außenbereich ist Eichenholz in Europa meist erste Wahl. Doch was, wenn es zu kalt für Laubhölzer ist und nur Nadelbäume wachsen? Die Norweger hatten da eine Idee…

Die roten Beeren der Ebereschen, türkises Wasser, blauer Himmel, hellgrüne Wiesen – und mittendrin dieses düstere Konstrukt aus Holz.
Die vor allem in Norwegen ehemals weit verbreitete Bauform der sogenannten Stabkirchen ist architektonisch beeindruckend und zugleich ein wenig furchteinflößend.
An den Dächern befinden sich meist Drachenköpfe, die Dachschindeln erinnern an die Schuppen dieses Ungeheuers. Statt nordischer Mythologie widmen wir uns jedoch lieber dem Holz. Die niedrigen Temperaturen Skandinaviens machen es den meisten Baumarten nicht leicht. Lediglich im Süden finden sich Buchen- und Eichenwälder. Je weiter man nach Norden gelangt, desto größer die Wahrscheinlichkeit nur noch Birken und Nadelbäume vorzufinden.
Vor allem die Kiefer wurde so zu einem beliebten Bauholz. Gegenüber der witterungsbeständigen Eiche fehlt es ihr jedoch an Gerbsäure.
Dennoch bestehen einige Stabkirchen bereits seit Jahrhunderten, die älteste Stabkirche “Urnes” sogar seit fast 900 Jahre.

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