Der Grundhobel ist einer der beliebtesten Hobel, da er sich auch in modernen Werkstätten sinnvoll nutzen lässt:
- Verputzen von Nut/Falz (wenn diese bspw. mit der Kreissäge gefertigt wurden)
- Bänder einlassen
- Zapfen nachbearbeiten
- Einlagen bündig hobeln (bspw. „Butterfly-Inlays“
Diese Arbeiten gelingen mit dem Grundhobel schnell und mühelos. Zudem lässt sich der Grundhobel bei filigranen Arbeiten besser kontrollieren als die Oberfräse.
Dabei sind vor allem Grundhobel aus Stahl mit Feineinstellung beliebt, nach Vorbild des Stanley Nr.71.
Bei uns ist der hölzernde Grundhobel dagegen weit verbreitet, sonderlich beliebt ist er dagegen in vielen Hobbywerkstätten nicht mehr.
Dabei besteht die Chance mit wenigen Handgriffen dem rustikalen Klassiker neues Leben einzuhauchen.
Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es die Hobel meist schon für 20-40€, darüber hinaus wird benötigt:
- Rampamuffe M6
- Schraube ca. 70mm lang, M6
- Rändelmutter M6







Zum Eindrehen von Rampamuffen gibt es ein gutes Video von meinem Kollegen Guido Henn (hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=iVad0hidRic)
Wer es noch etwas genauer haben möchte: Veritas verwendet bei der Höhenverstellung ein Feingewinde (M8 x 1.0), welches durch die geringere Steigung eine feinere Einstellung ermöglicht.
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2 Kommentare
Sehr gute Idee, wird gleich umgesetzt
Grandiose Idee, werde ich auch bei Gelegenheit mal ausprobieren.
Ein Hinweis sei gestattet: das metrische M6 Gewinde hat die gleiche Steigung wie ein M8 x 1 Feingewinde, nämlich 1 mm, kommt im Ergebnis also auf die gleiche Feinfühligkeit heraus.
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