Tipps & Tricks Tischlern

Stoppen mit dem Boden

Offener Schubkasten wird mit Bodenanschlag in den Korpus geschoben, Front noch nicht ausgerichtet.

Ein handwerklich gebauter und geführter Schubkasten kommt ohne Stahlschienen aus, die oft doch sehr nach „Industrie“ und „Möbelhaus“ riechen. Dazu kann der Schubkasten unten auf Leisten laufen, er hat womöglich seitlich Nuten, einen Vollauszug aus Holz oder, oder, oder. Es gibt hier sehr viele attraktive Möglichkeiten. Es bleibt nur immer die Frage, wie der Schubkasten gut gestoppt werden kann. Dabei ist es wichtig, alle Schubkästen auf genau gleicher „Höhe“ zu bremsen – sonst riecht es sehr nach „keinen Bock“, weil die Fronten stark springen.Wie praktisch, dass viele Kästen dabei mit einem durchgehenden Schubkastenboden auf Plattenmaterial gebaut werden. Dieser wird einfach mit dem (etwas schmaleren) Hinterstück verschraubt, und fertig.

Zwei Schubkästen sind bündig und versatzfrei in Korpus eingeschoben, Fronten sauber ausgerichtet.

Und der Boden kann auch gleich als Stopper dienen: Lassen Sie ihn hinten einfach so weit wie nötig länger. Er stößt dann zum Beispiel an die Rückwand an. Wann genau, das stellen Sie mit ein bisschen Schleifpapier oder einigen Hobelstrichen ein.

Illustration: Willi Brokbals

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