Tipps & Tricks Tischlern

Wenn eingestemmte Zapfen im Regen stehen

Für immer feucht. Illustration: Willi Brokbals
Für immer feucht. Illustration: Willi Brokbals <p>Wenn Wasser in eine Holzverbindung eindringen kann und dann keinen Weg nach außen findet

Die Verwitterung von Holz im Garten erfolgt oft schleichend, ohne dass man von außen etwas davon mitbekommt. Mit einem Mal jedoch stellt man fest, dass zum Beispiel die Pergola nicht mehr hält, was sie verspricht. Der Grund für den Verfall von innen sind häufig falsch konstruierte Verbindungen, in denen sich Regenwasser sammeln kann.

Das öffnet dann Bakterien, Pilzen und weiteren Holzschädlingen Tür und Tor. Dabei lassen sich solche Problemstellen schon in der Planung leicht umschiffen. Wenn zum Beispiel ein Querträger ein senkrechte, unten gezapfte Stütze aufnehmen soll, dann muss die Aufnahmetasche nicht nur eingestemmt werden, sondern durch den Querträger hindurch führen. Oben eindringende Feuchtigkeit kann so unten wieder austreten. Diese Konstruktion ist natürlich nur dann geeignet, wenn der Querträger von unten genug Luft hat. Sonst würde das Hirnholz des durchstehenden Zapfens gerade Wasser ziehen.

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