Vor dem endgültigen Verleimen das Werkstück schnell noch mal probehalber zusammengesteckt und Schwupps ist es passiert: Ein Dübel bricht knapp an der Kante der Bohrung ab. Die kurzen Fasern lassen sich mit Fingern oder Zange nicht greifen – der Dübel steckt fest.
Abhilfe schafft eine kleine Spanplatten-Schraube (z. B. 3,0 x 20 mm). Sie wird nur wenige Millimeter tief in das Stirnholz des gebrochenen Dübels eingedreht und schafft so bereits ausreichend Halt für das Herausziehen mit der Zange. Wenn der Dübel fest sitzt und "gehebelt" werden muss, schützen flache Zulagen direkt neben der Bohrung die Kanten des Werkstücks.
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