In weiter Ferne so nah: der Not-Aus-Knopf

Die gute Nachricht: Kreissägen haben heute alle einen Not-Aus- Schalter. Die schlechte Nachricht: Die Arme des Menschen sind weiterhin zu kurz, um den rettenden Knopf auch immer zu erreichen. Vor allem beim Zuschnitt von sehr breiten und/oder sehr langen Werkstücken tritt dieses Phänomen auf.

Der Nutzer platziert sich ganz selbstverständlich so, dass er das Werkstück, das weit über den Sägetisch herausragt, in Balance zu halten kann. Und schon ist der große Abstand zum Not-Aus da. Falls nun beispielsweise bei einem langen Brett vorne etwas am Sägeblatt klemmt, der Nutzer aber weit hinten am Brettende steht, kann er nicht eingreifen und die Säge stoppen. Besser platziert ist der Anwender, wenn er seine Position neben einem solchen Brett hat und es so führt – nahe am Tisch und am Abschalter. Für die nötige Brett-Balance muss ab gewissen Längen dann ein Helfer her oder zumindest ein Rollenbock. Noch sicherer geht es beim Zuschnitt großer Teile mit einer Handkreissäge plus Schiene.

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