Oberfräse: Stirnschneidend ist besser

Viele Nutfräser für die Oberfräse schneiden nicht nur bei seitlicher Bewegung der Maschine. Auch das Eintauchen ist mit ihnen unter bestimmten Voraussetzungen möglich: Sie sind „stirnschneidend“. Und das, weil die aufgelöteten Schneidplatten auch unten angeschliffen sind. Allerdings reichen diese Schneidplatten gar nicht bis in die Mitte des Werkzeugs. Der Mittelbereich bleibt bei kleineren Fräsern einfach hohl. Bei größeren Modellen ist das Trägermaterial in der Mitte zugeschliffen. Damit kann man durchaus in weiches Holz eintauchen.

2+1 ist das Kürzel für stirnschneidend

Einen richtigen Schnitt beim Weg abwärts machen aber nur Fräser, die eine durch das Zentrum hindurchführende dritte Schneide haben. Diese ist am Ende des Fräsers angelötet und entsprechend angeschliffen.
Im Handel gibt es verschiedene Bezeichnungen für die „echt“ stirnschneidenden Modelle: „Bohrschneide“ zum Beispiel oder „2+1“. Hierauf sollten Sie achten, wenn Sie mit Ihren Nutfräsern regelmäßig senkrecht hinab ins Holz fräsen.

Foto: Andreas Duhme

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