Bei den meisten Schubkästen werden die Griffe mittig positioniert. Den Bohrpunkt bei einem einfachen Knopf zu ermitteln, ist ebenso simpel. Man verbindet die jeweils gegenüberliegenden Eckpunkte – der Schnittpunkt ist die richtige Stelle zum Bohren. Kniffliger wird es jedoch bei waagerecht liegenden Griffen.
Hier gibt es meist zwei Bohrpunkte. Der herkömmliche Weg zur Bohrpunkt-Festlegung hat leider viele Schritte: Mittellinie ermitteln, messen und so weiter. Viel einfacher geht es mit folgendem Trick. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Schubkastenfront rechtwinklig ist. So gehen Sie vor: Legen Sie den Griff so auf die langen Kanten der Front, dass eine Griffschraube genau auf der Ecke liegt. Die Position der anderen Schraube zeichnen Sie auf der Kante fein mit einem Bleistift an. Wiederholen Sie diesen Schritt an allen Ecken auf den langen Fronten. Nun haben Sie vier Punkte, die Sie je diagonal mit einer Ecke verbinden: Es entstehen zwei Kreuzungen, die genau die gesuchten Bohrpunkte bilden – einfacher geht es nicht.
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2 Kommentare
Sehr theoretisch und nicht praxisbezogen. Was ist, wenn der Griff wie oft gewünscht, außermittig sitzen soll. Einen schnellen Mittelriß hinzubekommen, oder an irgend einer anderen versetzten Stelle, sollte doch möglich sein. Das ist einfachstes handwerkliches Elemntarwissen !
Tip hat mir geholfen. Vielen Dank.
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