Gehrungen: Alle Bauteile auf Linie bringen

Gehrungen lassen sich prima als Verbindungsart einsetzen, wenn es um den Bau von kleinen Kästen und Schatullen geht. Die Vorteile: Die Schrägen sind schnell angeschnitten und verstecken, anders etwa als Zinken, rundherum einen eingenuteten Boden. Das Verleimen mit Bandspannern oder Gehrungsklammern funktioniert, ist aber gerade bei kleinen Objekten sehr fummelig.

Praktisch ist da die Klebeband-Falt-Methode: Die vier Schatullen-Seiten werden, Innenseite nach unten, auf der Hobelbank zu einer Strecke ausgerichtet. Die Gehrungsspitzen berühren sich. Jetzt kommen lange Klebeband- Bahnen über die vier Teile. So lassen sich alle Teile später (mit Leim in den Gehrungen) zusammenfalten. Zur Arretierung wird über die freie Ecke mit kräftigem Zug weiteres Klebeband befestigt. Eine Herausforderung bei dieser Methode ist es, alle vier Seiten exakt auf eine Linie zu bringen und beim Auftragen des Klebebands auch dort zu halten. Bei einem Modell mit eingenutetem Boden ist das aber gut möglich: Hier wird eine passende Hilfsleiste (Dicke gleich Breite der Nut) eingesteckt, bis alles an Ort und Stelle ist. Dann die Leiste entfernen, den Boden einstecken und falten.

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