Auftrennen ohne ständiges Neu-Abrichten

Das Auftrennen von breiten Hölzern in gleichmäßig schmale Streifen an Kreis- oder Bandsäge erfordert es, die Schnittfläche jedes Mal wieder abzurichten, bevor sie wieder an den Anschlag kann.

Es sei denn, Sie verfahren nach dieser Methode: Kleben Sie einen Streifen Malerkrepp so auf den Maschinentisch, dass er quer unter dem Anschlag liegt – hier im Bild an einer Bandsäge, dafür gelten auch die folgenden Angaben. Legen Sie die abgerichtete Seite des aufzutrennenden Stücks an den Anschlag. Stellen Sie diesen so ein, dass die erste Schnittlinie ganz rechts auf dem Holz liegt und schneiden Sie eine Scheibe ab. Machen Sie jetzt einen Strich an der linken (dem Werkstück abgewandten) Seite des Anschlags. Lösen Sie dann den Anschlag und verschieben Sie ihn um das gewünschte Maß, hier sind es 11 mm. Dabei leistet ein Geodreieck mit seiner Parallel-Skalierung gute Dienste.

Dann wieder sägen, einen weiteren Strich ziehen, anhand dieses Striches abermals den Anschlag versetzen und so weiter. Das ständige Neu-Abrichten des Holzes entfällt und es entstehen nahezu identisch dicke Streifen mit einer Toleranz weit unter 0,5 mm.

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