Stahl und Hartmetall gehen sich besser aus dem Weg

Kreissägeblätter sind bei Lichte besehen echte Mimosen. Denn ihre aufgelöteten Schneiden aus Hartmetall sind schon im Stillstand empfindlich. Treffen sie bei Höchstgeschwindigkeit auf ein unüberwindliches Hindernis, kann die Verbindung zum Grundkörper brechen.

Mit über 80 Meter pro Sekunde fliegenden Hartmetall-Splittern möchte niemand die Werkstatt teilen.
Glücklicherweise passiert so etwas im Normalbetrieb fast nie. Wenn Schneiden vom Grundkörper abbrechen, haben sie zuvor fast immer Kontakt mit Stahl gehabt. Das ist der Grund, warum verschiebbare Anschlagteile an Kreissägen, aber auch Spanhauben, aus leicht zerspan­barem Material hergestellt sein müssen. Bei Anschlägen ist das Aluminium; bei Schutzhauben war es früher Holz und ist heute Kunststoff. Wegen der Gefahren sollten Zwingen, Kniehebelspanner, Schrauben im Werkstück, während des Betriebs mindestens einen Meter vom Sägeblatt entfernt sein, sofern sie nicht absolut verrutschsicher an ihrer Position sitzen.

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